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Israelgottesdienst

Fensterscheiben wurden zerschlagen, jüdische Geschäfte verwüstet und Synagogen niedergebrannt. Genau 70 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen der Pogromnacht im Deutschen Reich, haben wir zwei besondere Experten zu einem Gedenkgottesdienst eingeladen:

Hillel und Gabriel Goldberg aus Israel. Hillel, Holocaust-Überlebender aus Polen, und sein Sohn Gabriel wohnen in Jerusalem und berichten auch in Deutschland über die aktuelle Situation im Heiligen Land.
Als Juden, die an Jesus glauben, messianische Juden, verkünden sie das Wort Gottes.
Und ihr Vortrag sprudelte in der Tat fast über vor Informationen und Hintergründen, über die man so selten etwas hört.
Auf jeden Fall: Ein bewegender Einblick aus erster Hand!

Nach einem hebräischen Segen verabschiedete Hillel Goldberg sich bei uns:
“Kommt uns mal in Jerusalem besuchen … aber kommt nicht alle auf einmal.”
Wer weiß?

von David Hildenbrand

Neuer Gemeindebrief

Der neue Gemeindebrief kann hier runtergeladen werden.

Unser Sommerfest

von David Hildenbrand

„Und – tatsächlich – der erste Platz des Olypischen Dreikampfs geht an das Team mit dem Namen ‚Erster Platz’. Herzlichen Glückwunsch!“
Alle jubeln!

Aber auch alle anderen Teams hatten viel Spaß und konnten sich in Disziplinen, wie „Bierkisten-Rennen“, „Colaflaschen-Angeln“ und „Faschingskleiden“ gegeneinander messen.
Dabei kam es neben Geschick, Schnelligkeit und Gleichgewicht auch auf Cleverness und Allgemeinwissen an, denn abschließend hatte jede Gruppe knifflige Fragen aus Fussball, Politik und Bibel zu beantworten.

Damit war dem Sommerfest der FeK ein schöner Abschluss gegeben. Zuvor aß man zusammen Gegrilltes oder „Marvins tolle Gemüsepfanne“. Die Kinder spielten Dosenwerfen und Volleyball und ließen sich als Tiger oder Schmetterlinge schminken.

Über die Sommerpause hinweg werden wir die Gemeinschaft in unserer Kirche so in aller bester Erinnerung behalten!

Warum wir keinen Pastor haben

Liebe Mitglieder und Freunde der FeK

Es wurde im Lauf der Jahre schon mehrmals erklärt – und doch taucht der Begriff (und vor allem, was mit diesem Begriff gedanklich verbunden ist) in der FeK immer wieder auf.

Nach Absprache in der Gemeindeleitung haben wir nun schriftlich fixiert, warum wir keinen Pastor haben, keinen brauchen und sogar keinen haben dürfen.

Mit herzlichem Gruß
Euer Gemeindeleitungsteam Fritz, Rüdiger, Klaus und Klaus

[PDF]

Der Männertag im Harz


Klettern im Hochseilgarten St. Andreasberg

Gemeinsamer Tag für Männer am Samstag 7. Juni 2008. Abfahrt um 8:00 Uhr in Fallersleben. Rückkehr gegen 18:00 Uhr.

Geplante Aktionen:
Klettern im Hochseilgarten
Gemeinsames Mittagessen
Anschließend Zeit zum Spaziergang, für Gespräche und was uns sonst noch einfällt.

Anmeldung und weitere Infos bei Uwe Spohr.

Tauf-Gottesdienst

Am Sonntag, dem 15. Juni (15.00 Uhr), laden wir zum Tauf-Gottesdienst in die Kirche der Gemeinde Gottes, Franz-Marc-Straße, ein. Taufinteressenten melden sich bitte bei Klaus Hildenbrand.

Neuer Hauskreis

Wir haben einen 4. Hauskreis gegründet. Er trifft sich ab dem 10. April, jeweils Donnerstags um 20.00 Uhr. Erstes Treffen bei Familie Hildenbrand, Groß Brunsrode. Eingeladen ist, wer sich zur FeK hält, aber momentan keinem Hauskreis verbindlich angeschlossen ist.

Sommerfest und Sommerpause

Damit die Sommerpause diesmal nicht zu lange dauert, bieten wir am Sonntag, dem 6. Juli, einen zusätzlichen Gottesdienst an. Es ist zwar der 1. Sonntag im Monat, doch darauf folgt eine sechswöchige Sommerpause, so dass wir hier eine Ausnahme machen. Der Gottesdienst mündet in unser Sommerfest mit Grillen, Spielen und Gespräch. Die Organisation liegt in den Händen von Fritz Hafenscher.

Die Sommerpause endet mit den Schulferien. Unser erster Gottesdienst nach den Ferien findet am Sonntag, dem 24. August, statt.

Reisereportage zum Berlinausflug am 28.01.2007

von David Hildenbrand

„Piep-Piep! Piep-Piep!“, ertönt der Metalldetektor. „Bitte kommen Sie kurz zur Seite“, verlangt ein Mann und überprüft, wo sich noch Metall am Körper befindet. Nach dem Sicherheitscheck auf Flughafenniveau betreten wir das jüdische Museum in Berlin.

Als Eintrittskarte bekommen wir einen roten Aufkleber mit dem Symbol des Museums, einem seltsamen Zeichen, das wie ein zackiger Blitz aussieht. „Was kann das nur sein?“, fragen wir uns, „Die hebräischen Buchstaben sehen anders aus. Was ist es dann?“

Wir werden in drei Gruppen durch das Museum der jüdischen Geschichte in Deutschland geführt. Alles beginnt mit einem Granatapfelbaum, dem Baum des Lebens. Auf jeder Frucht steht ein Gebet.

Wir erfahren, dass wir uns im Jahr 5767 jüdischer Zeitrechnung befinden, dass die Thora, die fünf Bücher Mose, in einem Jahr in den Gottesdiensten der Synagogen gelesen wird und dass der Neujahrs-
wunsch „Guten Rutsch“, sowie der Ausdruck „Hals und Beinbruch“ aus hebräischen Segenssprüchen entstanden ist.

In eine Maschine wirft man ein 5-Centstück ein und kurbelt dann an einem Hebel. Man kann zusehen, wie die Münze zu einer Plakette mit dem Kopf des berühmten Juden Moses Mendelssohn gedrückt wird,
die dann unten klingend herausspringt. Herr Weisz steckt diese sofort in sein Portemonnaie. Über Mendelsohn sollten wir an diesem Tag noch mehr erfahren.

Die Museumsführerin zeigt uns einen Schabbattisch, der zeigt, wie die Juden den Feiertag zelebrieren. Die Mutter des Hauses zündet am Freitagabend zwei Kerzen an, jedoch bevor es so dunkel ist, dass drei Sterne am Himmel zu erkennen sind. Dann hat der Feiertag nämlich schon begonnen, an dem keine Arbeit verrichtet werden darf.

Nach einem Gebet isst die Familie Brot und trinkt Wein.

Im Keller des Museums sind Wände, Decken und Boden schief. Es gibt keine rechten Winkel. Die Räume erinnern an die Juden, die im Holocaust starben und an jene, die noch fliehen konnten und nun einer fremden Kultur gegenüberstanden. Der Weg führt nach draußen, zum Garten des Exils, der daran erinnert.

Hier kommt die Führerin auf das seltsame Symbol des Museums zurück, das uns an einen Blitz erinnerte. Es handelt sich, um den Grundriss des Museums, der von dem berühmten Architekten Daniel Libeskind, der auch das Bauprojekt auf Ground Zero, dem Gelände des ehemaligen World Trade
Centers, konstruiert.

Nach dem Museumsbesuch werden noch das Restaurant und der Shop besucht. Es werden koschere Gummibärchen gekauft und wir fahren mit dem Bus ins jüdische Viertel der deutschen Hauptstadt.

Plötzlich stehen wir bei leichtem Regen in einem kleinen Park vor dem wieder aufgerichteten Grab von Moses Mendelsohn. „Hat jemand von ihnen schon einmal von dieser Person gehört?“ fragt unsere Führerin. Na, klar! Sofort holt Herr Weisz die Plakette aus seinem Portomanie. Die Führerin ist überrascht und erzählt von der Zeit der Aufklärung, in der Mendelsohn eine wichtige Rolle spielte.

Darauf besuchen wir die edel gestalteten Vorräume der Neuen Synagoge. Der eigentliche Gottesdienstsaal steht nicht mehr. Wir vernehmen etwas über den Ablauf der Gottesdienste in den Synagogen und hören von der ersten Rabbinerin weltweit, Fräulein Rabbiner Jonas.

Eine tolle Reise – gut organisiert – hochinteressant – eine schöne Gemeinschaft und ein kleiner Vorgeschmack auf die nächste bevorstehende Reise:

Shalom, Israel!